Richi´s Lab

 

Carrerabahn-Geschwindigkeitsmessung 2

Die Version 1 der Geschwindigkeitsmessung hatte noch viel Potential für Verbesserungen und diese wollte ich mit einer Version 2 ausschöpfen.

 

Beim ersten Prototyp der Version 2 stellte ich die 7-Segment-Anzeigen auf ein LCD um. Die Platine konnte ich noch etwas verkleinern. Statt einem Linearregler verwendete ich einen Schaltregler. Außerdem konnten nun mit einer Platine zwei Bahnen gemessen werden.

 

Die doppelseitigen Platinen bestellte ich bei MME-Leiterplatten.

Diese waren zwar sehr günstig, ließen sich aber wegen dem fehlenden Lötstoplack nicht so gut löten.

 

Ich überarbeitete die Geschwindigkeitsmessung noch einmal, so dass ich mit einem Mikrocontroller auskam.

Da der Mikrocontroller nicht genug Interrupteingänge für alle Lichtschranken hatte, musste ich die einzelnen Signale über ODER-Gatter auf einen Interrupt-Eingang zusammenführen.

Um mit einer einseitigen Platine auskommen zu können, musste ich einige 0Ohm-Widerstände als Brücken verwenden.

 

Zum Testen der Software nutzte ich einen Mikrocontroller, der die Lichtschranken emulierte.

 

Nach ein paar Softwareanpassungen konnte ich dann doch auf das ODER-Gatter und die 0Ohm-Widerstände verzichten.
Die Genauigkeit reduzierte sich dadurch etwas, sollte aber immer noch bei Weitem ausreichen: bis 20km/h höchstens +/- 0,9%, bis 40 km/h höchstens +/- 1,8% und bis 99,9 km/h höchstens +/- 4%.

In einer weiteren Überarbeitung der Platine integrierte ich dann noch zwei Lötjumper um verschiedene Funktionen konfigurieren zu können.

 

Über die Lötjumper konnte man die Geschwindigkeitsmessung für eine analoge oder eine digitale Bahn konfigurieren.

Im Modus für analoge Bahnen zeigte das LCD links die Geschwindigkeiten der beiden Bahnen und rechts die Rundenzeiten an.
Bei digitalen Bahnen können die Autos ihre Bahnen wechseln. Rundenzeiten anzuzeigen wäre daher nicht sinnvoll gewesen. Im Modus für digitale Bahnen zeigte das Display auf der rechten Seite statt der Rundenzeit die maximale Geschwindigkeit an.

 

Ich ging dazu über die zwei Lichtschranken einer Spur direkt miteinander zu verkleben. So war der Abstand der Lichtschranken ziemlich genau definiert und ich musste nicht beim Einkleben der Lichtschranken auf exakt den korrekten Abstand achten.

 

Bei digitalen Bahnen konnte die Stromversorgung direkt von der Bahn erfolgen.

Bei analogen Bahnen war zum Beispiel eine Versorgung über einen 9V-Block möglich.

 

zurück