Richi´s Lab

 

Carrerabahn-Geschwindigkeitsmessung 1

Ein Carrerabahn-Fan und guter Freund wollte die Geschwindigkeit seiner Autos messen und fragte mich ob ich so etwas realisieren könnte.

Die Idee war zwei Gabel-Lichtschranken in die Bahn einzuarbeiten. So könnte man mit der zeitlichen Verzögerung der Auslösung die Geschwindigkeit des Fahrzeugs berechnen.

 

Ein Gleichrichter und ein Linearregler sorgten dafür, dass die Schaltung mit diversen Netzteilen betrieben werden konnte.

Die Auswertung der Signale übernahm ein Atmel-Mikrocontroller. Sicherheitshalber hatte ich wieder eine RS-232-Schnittstelle mit Pegelwandler vorgehalten.

Die 7-Segmentanzeigen wurden von vier Doppel-p-Kanal-MOSFETs und vier n-Kanal-MOSFETs angesteuert.

 

Die 7-Segmentanzeigen waren schön groß und hell.

 

Die CNY-36-Optokoppler von Reichelt passten ideal in die Fahrschiene der Carrerabahn.

 

So sah die Geschwindigkeitsmessung im Betreib aus.
Die Fahrtrichtung spielte keine Rolle.

 Fünf Kabel verbinden die Platine mit dem Messabschnitt.

 

Ich entwarf auch noch einen etwas abgewandelten Aufbau, bei dem die Vorderseite weitestgehend frei von Bauteilen war.

 

Mit etwas Erfahrung konnten wir die Lichtschranken noch unauffälliger verbauen.

 

Für diese Variante besorgten wir auch ein Gehäuse.

Der Messbereich betrug 0,1 bis 99,9km/h.
Bis 40km/h habe ich eine Genauigkeit von ca. +/-0,1km/h berechnet. Bei höheren Geschwindigkeiten sinkt sie auf +/-0,4km/h.

 

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