Richi´s Lab

 

Laptop-Schaltnetzteil

Das erste Projekt meiner Studienzeit war ein Schaltnetzteil, mit dem sich ein Laptop im Auto betreiben lassen sollte. Es musste 12V auf 19,5V wandeln und dabei 6,5A liefern können.

Bei diesem Projekt arbeiteten ein Kommilitone und ich zusammen.

Die Fotos haben leider nur die Qualität von Handyfotos der damaligen Zeit.

 

Den Schaltungsentwurf und das Layout hatte damals mein Kommilitone übernommen.

In Ermangelung des notwendigen Equipments belichteten wir die Platine mit dem Fernlicht meines Autos (!). Das Ätzen erledigten wir in einer Tupperschüssel. Mit einer Halogenlampe und einem Plastiklöffel versuchten wir eine gewisse Umwälzung und Erwärmung des Säurebads zu erreichen.
Nun, es hat funktinioniert.

 

Ich kümmerte mich um die Berechung und den Aufbau des HF-Trafos und der Glättungsdrossel.

Der erste Aufbau arbeitete noch mit einem provisorischen Kühlkörper und einem Festspannungsregler im falschen Gehäuse. Auch die Glättungsdrossel fehlte noch.

Mit auf der Platine war eine Strombegrenzung und eine Temperaturüberwachung.
Beim Controller handelte es sich um einen SG3523A.

 

Den ersten Test führten wir mit einem Lastwiderständen durch, der über einen Lötschwamm rudimentär gekühlt wurde.

 

Die Grundfunktion war schon einmal gegeben.

 

Der eingeplante Kühlkörper passte perfekt in den Aufbau.

 

Leider ging das erste Schaltnetzteil auf dem Postweg verloren. Wir mussten also noch einmal von vorne beginnen.

Als ob wir nicht schon genug Pech gehabt hätten, brach beim Wickeln auch noch ein Pin des Transformators ab.

 

Irgendwann hatten wir den Transformator dann doch fertig.

 

Auch wenn die Fotos etwas unscharf sind, man kann erkennen, dass es sich um einen recht kompakten Aufbau handelte. Trotzdem konnte man die beiden Potentiometer noch erreichen.

Die braun-weiße Leitung führte zum Temperaturfühler im Kühlkörper.

 

Für die weiteren Versuche improvisierten wir eine elektronische Last.

 

Und auch unter höherer Last tat das Schaltnetzteil seinen Dienst.

 

Um die notwendigen Ströme bereit stellen zu können, koppelten wir mehrere Labornetzteile.

Grundsätzlich funktionierte das Netzteil wie es sollte. Im Einsatz hatten wir es allerdings nie. Wenn man ehrlich war benötigten wir gar kein 12V-Laptop-Netzteil. :)

 

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