Richi´s Lab

 

PC-Netzteil-Modifikation

Das Ziel war mit einem PC-Netzteil 15,5V und einen Strom von mehreren Ampere zu erzeugen.

 

Ich hatte zwei Netzteil zur Verfügung. Beim ersten modifizierte ich einen Spannungsteiler und konnte die Ausgangsspannung auf fast 14V anheben. Bei höheren Spannungen schlug allerdings ein Überspannungsschutz zu, den ich nicht ohne weiteres überlisten konnte.

Also bediente ich mich bei dem anderen, etwas älteren Netzteil.

 

Hier war die Spannungsüberwachung auf einer vertikal verbauten Platine untergebracht.
Die Platine gab entweder ein Power-Good-Signal aus oder schaltete die +12V-Versorgung auf einen Lastwiderstand und schloss die +5V-Versorgung kurz.
Der Tansistor, der das Kurzschließen der +5V-Versorgung realisierte befand sich auf der Hauptplatine.

Ich entfernte kurzerhand die ganze Platine.

 

Den Gleichrichterdioden der +12V-Versorgung spendierte ich einen kleinen Zusatzkühler.

Zwei 16V-Elektrolytkondensatoren ersetze ich durch 25V-Typen mit etwas weniger Kapazität.

 

Um den 12V-Lüfter weiter versorgen zu können, verbaute ich zwischen dem künftigen 15,5V-Ausgang und dem Gehäuseläufter einen 7812-Spannungsregler.

Mit einem Potentiometer konnte ich die Spannung in einem kleinen Bereich einstellen. Nachdem ich die Widerstände des Spannunsteilers etwas abgeändert hatte, erreichte ich 24V.

 

Auf den ersten Blick fielen die Änderungen kaum auf.

 

Die Regelung des Schaltnetzteil arbeitete mit dem 5V-Pegel. Das hatte zur Folge, dass eine singuläre Belastung des 12V-Ausgangs zu einem enormen Einbruch des selbigen führte, der nur langsam ausgeregelt wurde.

Die komplizierte Lösung wäre gewesen den Regler auf den 12V-Ausgang aufzuschalten.
Ich entschied mich stattdessen dafür einen Lastwiderstand am 5V-Ausgang zu verbauen. So reduzierte sich bei Belastung neben dem 15,5V-Potential auch das 5V-Potential und der Regler konnte nachregeln.

 

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