Richi´s Lab

 

LED-Matrix

Nach der RGB-Effektbeleuchtung wollte ich als nächstes eine LED-Matrix realisieren.

 

Ausreichend Speicherplatz sollte ein Atmega32 bieten.
Durch die Integration eines RS232-Pegelwandlers wäre es später möglich eine Ansteuerung über einen PC zu realisieren.

Der SPI-Bus des Mikrocontrollers steuerte zwei TPIC6595-Schieberegister. Die Schieberegister bedienten die Spalten der LED-Matrix und über drei Ausgängen zusätzlich einen Multiplexer. Die Signale des Multiplexers wurden in einem Speicherregister abgelegt und einem Treiber zugeführt. Bei der Auswahl der Schieberegister musste ich darauf achten, dass sie den maximalen Strom einer LED-Reihe durchleiten konnten. Drei Debug-LEDs sollten bei der Programmierung helfen.

 

Beim Layout war es mir wichtig ohne Drahtbrücken zurecht zu kommen.

 

Die Platinen ätzte wieder mein Kommilitone.

 

Bei so vielen Bohrlöchern war eine kleine Standbohrmaschine schon fast ein Muss.

 

Einige Leiterbahnen waren beim Ätzen zu dünn geraten. Mit etwas Lötzinn ließen sich die Defizite beheben. Daher lag auch ein Widerstand weiter hinten im Bild nicht ganz auf der Platine. Unter diesem Widerstand musste ich eine Unterbrechung überbrücken.

 

 

 

Am Eingang des Multiplexers hatte ich Pull-Down-Widerstände vergessen, was ich mit einem Provisorium korrigierte.

 

Programmiert habe ich die LED-Matrix mit dem AVR-Studio und dem STK500.

 

ein kleines, frühes Test-Programm (16MB)

 

Später erstellte ich noch einen Entwurf für eine 16x16-LED-Matrix, bei der auch die Zeilenauswahl über den SPI-Bus gesteuert wurde.

 

Die zugehörige Platine war zweilagig, wurde aber nie realisiert.

 

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