Richi´s Lab

 

Teslaspule / Entladungen

Die Entladungen einer Teslaspule sind technisch betrachtet sehr komplexe Gebilde. Sie haben nicht notwendigerweise einen Endpunkt. Die elektrische Feldstärke an der Topelektrode ist so hoch, dass es zu Koronaentladungen kommt. Die entstehenden leitfähigen Kanäle werden mit den Energieübertragungen aus dem Primärkreis weiter geheizt und stabilisiert, während an den Enden neue Koronaentladungen angeregt werden.
Man kann über die L/C-Faktoren von Primär- und Sekundärkreis eine maximale Spannung an der Topelektrode berechnen. Die Länge der Entladungen ist aber nicht einfach proportional zu diesem Wert. Weitere Eigenschaften der Teslaspule, wie zum Beispiel die Effizienz der Funkenstrecke spielen hier eine wichtige Rolle.
Die Entladungen haben einen nicht sofort ersichtlichen, negativen Effekt. Je größer die Entladungen werden, desto mehr erhöht sich die Oberfläche und damit die Kapazität der Topelektrode. Die Änderung ist nicht unerheblich, was zu einer relevanten Verstimmung des Systems führen kann.

 

Bei den hier zu sehenden Entladungen laden vier Mikrowellentransformatoren einen MMC-Primärkondensator mit 91nF.
Als Funkenstrecke ist die verbesserte, statische Funkenstrecke in Verwendung.

 

Das bläuliche Leuchten an der Decke entsteht durch die darunter stehende Funkenstrecke. Sie ist im Vordergrund zu erkennen.

 

Die Raumhöhe von 1,9m entwickelt sich zum limitierenden Faktor.

 

 

Stahlwolle auf der Topelektrode entfacht ein kleines Feuerwerk. Die starke Erwärmung entzündet die Stahlwolle und lässt sie funkensprühend abbrennen.

 

Eine kleine Energiesparlampe rechts auf der Topelektrode ist kaum zu erkennen, leuchtet aber hell auf.

 

Ein Stück Dachrinne in Reichweite der Teslaspule führte zu einem imposanten Funkenspiel am Boden.

 

Ein Isolator wie dieser Kunststoffeimer stellt für die hochfrequente Hochspannung kein Hindernis dar.

 

Neonröhren und Energiesparlampen leuchten durch das starke elektromagnetische Feld auch noch in größerem Abstand.

 

 

Hier versorgen bereits die Messwandlertransformatoren die Teslaspule. Als Ballast dienen zwei MOTs, die Primärkapazität beträgt 32nF.

Es ist gut zu erkennen wie wichtig die Koronaabschirmung am Ende der Sekundärspule ist.

 

 

 

 

Zu diesem Bild gibt es hier ein Video.

 

Verwendet man ein kleines Stück Holz als Elektrode, so geht dieses durch die konstante Erwärmung langsam in Flammen auf.

 

Auch zu diesem Vorgang gibt es hier ein Video.

 

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