Richi´s Lab

 

Teslaspule / Funkenstrecke

 

Meine erste Funkenstrecke bestand aus zweimal zwei Stahlwinkeln.

Je ein großer Papst-Lüfter vor und hinter den Funkenstrecken bildeten einen kleinen Windkanal.

 

Um die Wärmeableitung und damit die Funkenlöschung zu verbessern, bin ich schließlich auf eine Funkenstrecke aus Kupferrohren umgestiegen.

 

Mit einer kleinen Pappkonstruktion leitete ich den Luftstrom eines Lüfters direkt in und zwischen die Rohre.

Der Aufbau war nicht gerade hochprofessionell aber er hat lange Zeit gut funktioniert.

 

Zwischenzeitlich hatte ich eine rotierende (asynchrone) Funkenstrecke aufgebaut.

Der Motor stammte aus einer Messerschleifmaschine.
Anfangs hatte ich kleine Unwuchtprobleme, die ich durch hinzufügen einer Beilagscheibe fast komplett beheben konnte.

 

Die Scheibe, die die Elektroden trug, bestand aus vier zusammengeklebten Pertinaxplatten.

Die Funkenlängen waren mit der rotierenden Funkenstrecke nicht übermäßig gut. Das dürfte an dem damals noch zu kleinen Primärkondensator gelegen haben. Mit den 54nF wäre eine höhere Unterbrechungsrate notwendig gewesen um die Leistung der Hochspannungsversorgung auszunutzen zu können. Mit den größeren Primärkondensatoren und der rotierenden Funkenstrecke hatte ich keine Tests mehr durchgeführt.

Für eine ideale Funktion hätte ich den Motor umbauen müssen, so dass er netzsynchron läuft. Das hätte sich realisieren lassen indem man dem Kurzschlussläufer auf zwei Seiten abfräst und so in einen Reluktanzbetrieb zwingt.
Im synchronen Betrieb hätte ich außerdem mit einer Zündwinkelverstellung experimentieren können.

 

Nachdem die rotierende Funkenstrecke keine allzu guten Ergebnisse geliefert hatte, konstruierte ich eine verbesserte statische Funkenstrecke.
Durch die Schraubkontakte auf der Gehäuseaußenseite konnte ich die Gesamtlänge der Funkenstrecke komfortabel variieren.

Für die Luftzu- und abfuhr sorgten vier große Papst-Lüfter.

 

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